Bereits am Dienstag, dem 12. Juni 2018, traf sich die Jury zur Bandauswahl für das FORK 2018 im Sitzungszimmer des Frielendorfer Rathauses. Wie auch im vergangenen Jahr hörte sich die Jury die eingereichten Stücke der Bewerber an, die Bandvita wurde besprochen und die eingereichten Bilder angesehen.

Es waren in ausreichender Zahl Bewerbungen eingegangen und so fiel die Auswahl auch nicht leicht aber es konnten letztlich wieder fünf Bands gefunden werden, die beim FOK 2018 die Bühne auf dem Bauhof der Gemeinde Frielendorf rocken werden.

Den Anfang macht mit Cello gesucht eine Band, die auch schon im vergangenen Jahr mit dabei war. Damals musste sie, als Duo auftreten, weil die Sängerin krankheitsbedingt ausgefallen war. Am 1. September geben sie den Startschuss für das FORK2018.

Mit Christian Bergmann und die Nordhessen Drei, unserer zweiten Band, können sich die Besucherinnen und Besucher über einen Tribut an Johnny Cash freuen. Die Band spielt Lieder von Johnny Cash und alles, was der Mann in Schwarz auch gespielt hätte.

Zwischen 14 und 19 Jahren waren die Mitglieder von SoundKraft beim Einreichen ihrer Bewerbung alt. Sie gehören in diesem Jahr somit zu unseren jüngsten Akteuren und überzeugten die Jury schon mit den ersten Takten. Die Jungs aus Marburg bezeichnen sich selbst als Rock-Cover Band.

No Escape ist der Name der vierten Band auf dem FORK 2018. 2010 von Florian Hillebold und Lukas Thiel gegründet, startete No Escape als Coverband. Inzwischen spielen sie eigene Songs und eine gute Mischung aus Metal, Punk und härterem Rock.

Nachtrag 3. August 2018: Leider musste uns No Escape absagen, aber Airstrike aus Frankenberg erklärte sich sofort bereit, als Nachrücker an FORK 2018 teilzunehmen.

Besonders freut sich die Jury und Frielendorf aktiv, dass TonTourismus als „Special Guests“ am FORK 2018 teilnehmen. Robin Urban, eigentlich als Juror angereist, wurde von der Anfrage überrascht, zeigte sich im Anschluss an die Bandauswahl aber umso erfreuter.

Bandauswahl2018

von links nach rechts: Hans-Joachim Schwertner (MixHill), Robin Urban (TonTourismus), Sebastian Werner (Squealer), Tobias Maus (Die Abräumband)

cello 015 kleinWer im vergangenen Jahr FORK besucht hat und jetzt denkt: „Moment mal, Cello gesucht“ hat doch hier schon mal gespielt“, liegt genau richtig.

Im letzten Jahr hatte das Trio auf der Suche nach einem Streichinstrument sich beim FORK beworben und hatte es auf die Bühne geschafft.

Leider erkrankte Denise Dickhaut  und konnte bei FORK 2017 nicht mit auftreten. Somit war aus dem Trio ein Duo geworden. Das tat der guten Unterhaltung aber keinen Abbruch und Markus Lienert und Andreas „Olli“ Olbrich machten ihre Sache wunderbar.
Damit die Gäste bei FORK 2018 in den vollen Genuss des Trios kommen, fiel der Jury die Entscheidung leicht, Cello gesucht wieder auf die Bühne zu wählen.

Doch wer bei dem Namen  Cello gesucht jetzt klassische Sonaten erwartet liegt daneben. Cello gesucht spielt hauptsächlich Coversongs von deutschen Künstlern, wie zum Beispiel Silly, Mark Forster und Annett Louisan. Es dürfen aber auch internationale Songs von Peter Gabriel, Amy Winehouse oder Aura Dione nicht fehlen.

Cello gesucht spielt seit etwa zwei Jahren als Trio in der folgenden Besetzung:Denise Dickhaut (37), Markus Lienert (43) und Olli (Andreas Olbrich, 56).

Sie kommen mit toll arrangierten Stücken auf die Bühne, überzeugen mit ihren Stimmen und dem reinen Klang ohne große technische Unterstützung.
Erlebt Cello gesucht als Trio auf  FORK 2018.

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BergmannChristian Bergmann und die Nordhessen Drei knöpfen sich den legendären „Man in Black“ vor. Johnny Cash ist nicht nur Koryphäe des Country-Genres, auch Rock, Pop, Gospel und Rockabilly haben ihn berühmt gemacht. Zur Legende wurde er mit seinen Konzerten in den amerikanischen Gefängnissen Folsom und St. Quentin.

Um dem Vermächtnis dieses großen Mannes Tribut zu zollen, hat sich Christian Bergmann mit den Nordhessen Drei zusammengetan. Bassist Werner Bildstein hat die Idee eines Cash-Tributes sofort gefallen, mit Rolf Horten am Schlagzeug kam der richtige Groove hinzu und Bene Becker spielt in seinen jungen Jahren die alten Country-Licks auf der Gitarre wie ein alter Hase.

Gespielt wird grundsätzlich alles, was Johnny Cash gespielt hat und vielleicht gerne noch gespielt hätte – von Folsom Prison Blues über One bis hin zu I won’t back down. Eine gehörige Prise Wortwitz, Charme und Nonchalance runden das Ganze ab und machen einen Abend mit Christian Bergmann und die Nordhessen Drei zu einem unterhaltsamen Erlebnis.

Der Bassbariton Johnny Cash ist bekannt für seine markante Stimme und seinen typischen Cash-Sound für den sich „The Tennessee Three“, die Backgroundband von Johnny Cash verantwortlich zeichnete.

Johnny Cash war sehr erfolgreich. Er wurde mit 13 Grammy Awards ausgezeichnet und verkaufte über 50 Millionen Tonträger.

Der „Man in Black“ verstarb am 12. September 2003 in Nashville/Tennessee und hinterließ uns zahlreiche bekannte Lieder, wie seinen ersten Nummer eins Hit „I walk the line“.

Johnny Cash war auch bekannt für seine legendären Konzerte. So nahm er beispielsweise zwei Livealben während Konzerten in Strafanstalten auf: „At Folsom Prison“ und  „At San Quentin“. In Ontario machte er June während seines Konzertes einen Heiratsantrag.

Christian Bergmann & die Nordhessen Drei versprechen beste Unterhaltung auf FORK 2018 auf dem Bauhof in Frielendorf. Wir dürfen gespannt sein, was sich die vier Musiker einfallen lassen, um dem großartigen „Man in Black“ ihren Tribut zu zollen.

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SoundKraft ist eine Rock-Cover-Band aus Marburg, sie spielen Songs von Alice and Chains und Gary Moore bis Royal Blood und Nirvana.

Die Band besteht seit ca. fünf Jahren, sie haben in der Region schon einige Auftritte gerockt. Gefunden haben sich die Musiker in der Musikschule Marburg e.V.

Die Band setzt sich aus ehemaligen und aktiven Schülern der Martin-Luther Schule zusammen und daraus lässt sich erkennen, dass es sich um die jüngsten Teilnehmer bei unserem FORK 2018 handelt.

Die Mitglieder der Band sind Noyan Benli (17), Nail Benli(14), Cem Okan Benli  (18) und Fabian Grüner (19) .Neben dem gemeinsamen Hobby, der Musik, verbindet drei Bandmitglieder noch ein familiäres Verhältnis:  Noyan und Nail sind Brüder, Cem Okan ist ihr Cousin.

Eine Herausforderung  und  ein Höhepunkt in der jüngeren Bandgeschichte war die Teilname am Schülerband –Wettbewerb „SchoolJam“  

SchoolJam e.V. hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Kultur von Rock- und Popmusik an deutschen Schulen nachhaltig zu fördern.

Die Initiative entstand bereits 2002. Gefördert wird die Initiative vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

Im Februar spielte SoundKraft beim Regionalfinale des SchoolJams. Sie schaffte es mit einem Cover von Royal Blood und dem eigenen Song „Rise your voice“ in die nächste Runde - dem Online Voting.

Bei der Bandauswahl herrschte bei der Jury und den anwesenden Vertretern schnell Begeisterung als die ersten Takte zu dem SoundKraft Stück „Rise your voice“ erklangen.

Es gab keinen Zweifel, dass die vier Jungs es auf die Bühne bei FORK 2018 auf dem Bauhof in Frielendorf schaffen sollten.

Wir sind gespannt auf die Coversongs und die Bühnenshow unserer jüngsten Teilnehmer und freuen uns hier ganz besonders, dass sie den Mut hatten und sich dem Urteil unserer fachkundigen Jury gestellt haben.

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20180516 212103Ursprünglich war die Band No Escape von der Jury ausgewählt worden. Leider musste sie aber etwa vier Wochen vor FORK 2018 absagen. Als erster Nachrücker war Airstrike aus Frankenberg vorgesehen. Die vier Jungs mussten auch nicht lange überlegen um für FORK 2018 auf dem Bauhof der Gemeinde zuzusagen.

Airstrike ist eine 2017 in Frankenberg entstandene Rockband, die sich stilistisch zwischen den 60‘s und 90‘s bewegt. Einflüsse sind Black Sabbath, CCR, Rolling Stones, Steppenwolf, Motörhead, Led Zeppelin, Aerosmith, Guns n Roses, ...

Die Frankenberger Formation setzt sich aus den folgenden vier Musikern zusammen:  Smirty(lead vox / rhythm-guitar), Mick Lowe (lead guitar / backing vox),
Flo Finger (Bass/backing vox), Timm Cruise (drums).

Die Musiker schreiben ihre Songs selbst, spielen aber auch das ein oder andere Cover.

Frielendorf aktiv - Gewerbe und Tourismus e.V. freut sich, dass in ausreichender  Anzahl Bewerbungen eingegangen waren und wir jetzt einen adäquaten Nachrücker zur Verfügung  hatten. Damit bleibt das musikalische Programm bei FORK 2018 abwechslungsreich und dem Motto „good food ~ fast rock“ treu.

Airstrike schreibt auf seiner Facebookseite: „Rock & Roll Musik. Wir lassen etwas wieder aufleben, das vor Jahrzehnten noch lebendig war ... nur ohne viel Aufwand, weil es sich für uns irgendwie natürlich anfühlt ...“ - schön, dass sie bei FORK 2018 dabei sind.

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Bandfoto

TonTourismus sind alte Bekannte beim FORK und in diesem Jahr als unsere Special Guests dabei und das freut uns ganz besonders. Und den Rückmeldungen der Band nach zu schließen, die fünf Jungs ebenfalls.

Tontourismus - Das sind fünf Rocker, die immer ein Ziel im Kopf haben: Ihre handgemachte Musik zu genießen und die Zuhörer mit ihren Songs mitzureißen. Mit knackigem Rock, stimmigen Gitarrenriffs und atmosphärischen Synthies, setzen die Nordhessen ihre Ziele in die Tat um.

Robin Urban (Vocals & Keys, 26):
Der charismatische Sänger und zugleich Frontmann verleiht der Band ihre markante Stimme. Auf der Suche nach Perfektion treibt er den Fortschritt der Band stets voran - ihm scheint bei der Kreativität keine Grenze gesetzt - sei es beim Jammen mit der Band, beim Schreiben neuer Songs und Gesangsmelodien oder solo am Synthesizer - jedes Mal überrascht er seine Bandkollegen aufs Neue.

Jan Rittinghaus
(Schlagzeug, 26):
Was würde die Band bloß ohne ihre Bandmutti machen? Diese Frage dürfte sich der Elfershäuser wohl öfter stellen, denn er ist derjenige der immer einen kühlen Kopf bewahrt und ein Meister im Organisieren ist. Sein Instrument spielt er mit einer unglaublichen Ruhe und Perfekti

on - das, was einen guten Schlagzeuger ausmacht.
Kevin Dargel (Gitarre, 25):
Die wohl wichtigste Eigenschaft dieses Gitarristen ist dessen Liebe zum Detail. Mit kleinsten Akzenten schafft er es ganz Großes zu bewegen. Zuständig ist der Melsunger zum Einen für die knackige Härte, zum Anderen aber auch für die Harmonik. Der Wechsel zwischen diesen beiden Themen gelingt ihm mit absoluter Sorgfalt.

Gonzo (Gitarre, 31):
Er ist das Kraftwerk für die Fülle, ist zuständig für den musikalischen Rahmen und hat immer einen guten Spruch auf Lager. Ohne seine Rhythmusgitarre würde die Musik von TonTourismus wohl eher einer Currywurst ohne Curry ähneln. Mit dieser Extrawürze an harten und lauten Sounds, welche ein wesentliches Wiedererkennungsmerkmal für die Band bilden, verleiht er den Songs ihren typisch harten und kratzigen Klang.

Jens Wolafka (Bass, 31):
Wer ein Liebhaber von Bassistenwitzen ist, wird spätestens dann verstummen, wenn er diesen Waberner Tieftonproduzenten in Aktion gehört hat. Seine Basslines sorgen vom ersten Ton an für Kribbeln im Bauch und verschonen kein Glas, das nah an der Tischkante steht. Die Wichtigkeit seines Könnens am Instrument für die Musik versteht sich von selbst, denn das brachiale Rumpeln in den wilden Songs kommt nicht von umstürzenden Bierkisten.

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