Frielendorf/Silbersee, Oktober 2017 – Knapp drei Wochen nach Beginn der Umbauarbeiten durch die Hamburger Saunaspezialisten von FINNJARK öffnete am Samstag, den 14. Oktober 2017, die umgebaute Pontonsauna des WellnessParadies am Silbersee. Damit verfügt die Pontonsauna jetzt über 40-45 Sitzplätze und bietet ein einzigartiges Seepanorama.

IMG 1575 Panorama

Das „WellnessParadies am Silbersee“ wurde im Jahr 2009 in Betrieb genommen und hat sich seither als echter Publikumsmagnet etabliert. Seit April 2010 wurden annähernd 470.000 Besucher im WellnessParadies und knapp 133.000 Besucher in der Saunalandschaft gezählt. Die Besucherzahlen haben sich seit der Eröffnung kontinuierlich nach oben entwickelt und ein Ende dieses Trends scheint nicht absehbar.

Dieser Umstand und der laufende Betrieb der Saunalandschaft haben gezeigt, dass die Einrichtungen größenmäßig teilweise zu knapp bemessen worden sind. Auf dem Ponton befanden sich zwei einzelne Saunen. Eine Sauna mit regelmäßigen Aufgüssen und eine Trockensauna, die nicht so stark frequentiert wurde. Dagegen konnte die Aufguss-Sauna in den täglichen Stoßzeiten nicht alle Saunagäste aufnehmen. Die nicht ausreichenden Platzverhältnisse führten immer wieder zu Unmut bei den Gästen.

In der Gemeindevertretersitzung am 11. April 2016 wurde über eine Beschlussvorlage abgestimmt, die Pontonsauna zu einer Eventsauna umzubauen. Dieser Beschluss wurde von der Gemeindevertretung einstimmig gefasst. Für die Umsetzung der Maßnahme wurde beim Zweckverband Knüllgebiet ein Antrag auf LEADER-Förderung gestellt. Damit konnte eine notwendige Maßnahme auf den Weg gebracht werden, um den Tourismusstandort Silbersee in der Region weiter zu stärken.

Ende September begann der Umbau auf dem Ponton. Der Gang zwischen der Trocken- und der Aufguss-Sauna wurde zurückgebaut, das Vordach des Pontons vorgezogen um hier den Technikraum neu unterzubringen. Die Holzvertäfelung wurde ergänzt und neue Saunabänke eingebaut. Das Besondere: Sie verfügen über Leuchtstreifen in der Bankvorderkante, die die Farbe wechseln können.

Die Entscheidung, die Veranstaltung auf den Bauhof der Gemeinde Frielendorf zu verlegen erwies sich auch trotz ausbleibenden Regens als richtig. Eingerahmt von der großen Halle, der Hessentagsbühne der Stadt Homberg und der zehn Stände mit unterschiedlichsten kulinarischen Angeboten bot der Bauhof ein ideales Festivalgelände mit Markplatzcharakter.

Pünktlich um 15 Uhr öffneten sich die Pforten. Gegen 16 Uhr begrüßte der erste Vorsitzende Holger Kraft die Besucherinnen und Besucher und gab die Bühne für die Bad Hersfelder Band „Red Carpet“ frei. Die fünf jungen Musiker hatten die schwere Aufgabe, das Festival zu eröffnen, meisterten diese aber mit Bravour. Aus dem Trio „Cello gesucht“ war krankheitsbedingt ein Duo geworden. Die Sängerin Denise Schultheis hatte leider keine Stimme mehr. Markus Lienert und Andreas Olbrich machten ihre Sache dennoch sehr gut. Mit ihren beiden Gitarren schlugen sie die eher sanfteren Töne an. Übrigens rührt der Name der Band daher, dass sie tatsächlich ein Cello suchen – wer also das Instrument spielen kann darf gerne Kontakt aufnehmen. Als dritte Band standen die fünf Jungs von „Ties“ (sprich Teiß), einer offiziellen Band der Musikschule Baunatal e.V. auf der Bühne. Ties sind übersetzt Krawatten oder auch Verbindungen. Diese werden sich bei der Band fürs Erste lösen, da die Mitglieder nach dem Abitur in verschiedenen Städten ihr Studium aufnehmen. Bei FORK 2017 hatte die Band also ihren erstmal letzten Auftritt und der war sehr gut. Die vierte Siegerband war „TonTourismus“. Beim FORK 2017 präsentierten sie eigene Stücke, mit Ausnahme eines Covers von „Verdammt Ich lieb dich“ zu dem die Besucherinnen und Besucher in einer Polonaise über das inzwischen sehr gut gefüllte Festivalgelände tanzten. Sicher die härteste Band an diesem Abend. Der Schlusspunkt gehörte „Burnout“, die das Publikum mit bekannten und beliebten Coverhits nochmal richtig mitrissen und zum Mitsingen und Mittanzen animierten. Gegen 23:30 Uhr endete der musikalische Teil des Festivals und gegen 1 Uhr verließ der letzte Gastronom das Gelände.

ObenSmallAuf der letzten Vorstandssitzung entschied Frielendorf aktiv sich dafür, auch aus organisatorischen Gründen, das FORK 2017 auf dem Bauhhof der Gemeinde Frielendorf stattfinden zu lassen. Die Anschrift für die Navigationsgeräte lautet: Am Triesch 14 in 34621 Frielendorf. Das Gelände bietet ausreichend Platz für die Hessentagsbühne, die Verkaufsstände der Gastronomen und die hoffentlich zahlreichen Musikfans, die das Festival in Frielendorf besuchen.

Dank der tatkräftigen Unterstützung der Mitarbeiter des Bauhofs der Gemeinde Frielendorf konnte der Aufbau des Festivalgeländes schon am Nachmittag des 1. Septembers weitestgehend abgeschlossen werden. Am Samstagvormittag gehen die Vorbereitungen weiter und ab 15 Uhr öffnet das Frielendorf FORK 2017 seine Pforten.

Neben den, auf den Flyern und im Programmheft angekündigten kulinarischen Angeboten erweitern eine Candybar mit süßen Leckereien und der Verkaufsstand vom Forellenhof Hergetsfeld das ohnehin schon breit gefächerte, kulinarische Angebot.

Um 16 Uhr, eine Stunde nach Beginn startet das musikalische Programm mit dem Auftritt der Band "Red Carpet". Im Anschluss daran gehört dem Trio "Cello gesucht" die Bühne. Der dritte Act ist die Band "Ties" der Musikschule Baunatal e.V.. Danach rockt "Ton Tourismus" mit ihren eigenen Songs das Festival bevor "Burnout - Firemen rock" für den Schlusspunkt des FORK2017 sorgen.

Gegen Mitternacht dürfte der letzte Akkord gespielt sein und nach guten neun Stunden Musik und Kulinarik schließt das FORK 2017 seine Türen.

 

Einmal im Jahr treffen sich die Frielendorfer Chöre zur Serenade. In diesem Jahr, am Sonntag, den 13. August schon zum 41. Mal. Veranstalter waren in diesem Jahr der Landfrauenverein und der Landfrauenchor Frielendorf. Witterungsbedingt wurde die Serenade kurzerhand auf den Parkplatz hinter der Kreissparkasse verlegt. Hinter der Kulturscheune war es durch die ergiebigen Regenfälle der vorangegangenen Tage zu nass.

Sabrina Wischrath und Christin Heipel kündigten die einzelnen Darbietungen abwechslungsreich und mit viel Humor an und etwa 200 Besucher genossen die Auftritte von elf Frielendorfer Chören.

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IMG 7237Um 11 Uhr fiel am vergangenen Samstag, den 22. Juli 2017, der Startschuss für das Rotkäppchenfest 2017 in Frielendorf. Das Rotkäppchenfest wurde dabei als inoffizielle Eröffnung der Rotkäppchenwoche im Rotkäppchenland gefeiert. In der Hauptstraße von Frielendorf hatten zahlreiche Marktbeschicker ihr Angebot aufgebaut und auch die teilnehmenden Frielendorfer Unternehmer hatten zahlreiche Aktionen und Attraktionen vorbreitet.

Der Vorstand von Frielendorf aktiv – Gewerbe und Tourismus e.V., vertreten durch Holger Kraft (1. Vorsitzender, Thorsten Vaupel (2. Vorsitzender) und Isabelle Vaupel (Schriftführerin) ließen es sich nicht nehmen und statteten jedem Stand einen Besuch ab, begrüßten die Teilnehmer und führten kurze sehr interessante Gespräche.

Frau Wettlauffer und Frau Kellhammer von der Erzgebirgstruhe hatten vorm Pokalladen von Frauu Wettlauffer in der Hauptstraße einen Tisch aufgebaut und stellten interessierten Kunden ihre Angebote vor. Das Blumenhaus Röse hatte kleine Gestecke aus gefriergetrockneten Rosen in tollen Farben zusammengestellt. Am Bushäuschen präsentierten Händler aus Söhrewald ihre Meisterwerke aus Handarbeit: Platzdeckchen mit der beinahe vergessenen Kunststricktechnik hergestellt. Daneben hatte ein Holzdrechsler aus Frankenhain seine liebevoll hergestellten Schalen und nützliche Dinge um das Bushäuschen aufgestellt. Gegenüber im Sinnlich & Sieben Sachen gab es leckeren Kaffee und Kuchenspezialitäten und natürlich die vielen kleinen Dinge, die das Leben versüßen.